Sollers prämiert sechs Versicherer für herausragende Digitalisierungsprojekte

Warschau20. Januar 2020:  Im Rahmen des zwanzigjährigen Jubiläums von Sollers Consulting wurden die Sollers-Awards für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der digitalen Transformation verliehen. Zurich Deutschland, PZU, Warta, Beazley, Generali Polen und AXA Direct Japan wurden für herausragende Projekte ausgezeichnet. 

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen von Sollers Consulting wurden sechs Digitalisierungsprojekte mit dem Sollers Award prämiert. Die Preise wurden in den Kategorien „Transformation“, „Operationale Exzellenz“ und „Agilität“ verliehen. 

„In den 20 Jahren unserer Unternehmensgeschichte haben wir weltweit zahlreiche Transformationsprojekte in der Versicherungsbranche begleitet. Mit dem Sollers Award wollen wir Versicherer auszeichnen, die besondere Innovationen und bemerkenswerte Veränderungen auf den Weg gebracht haben“, erklärt Marcin Pluta, Managing Partner bei Sollers Consulting. 

Zurich Deutschland wurde für seine Pionierleistungen auf dem Gebiet der digitalen Transformation gewürdigt. Als einer der ersten großen Versicherer in Deutschland erkannte das Unternehmen, wie wichtig es ist, den IT-Kern zu modernisieren, um mit den Markttrends und den sich ändernden Rahmenbedingungen Schritt zu halten. Die Zurich hat dabei bewiesen, wie ein modernisiertes Kernsystem einen Versicherer dabei unterstütztneue Geschäftsmodellen zu verfolgen und sich mit digitalen Ökosystemen zu vernetzen. Die Auszeichnung wurde von Dorothée Appel, CIO und CDO von Zurich Deutschland, entgegengenommen. „Wir möchten uns für Ihr Vertrauen bedanken und sind stolz darauf, die Zurich seit 2015 in ihren digitalen Projekten zu unterstützen“, sagt Michał Trochimczuk, Managing Partner bei Sollers Consulting. 

PZU, der führende Versicherer in der CEE-Region, hat sich sehr früh zu einem modernen und innovativen Versicherer gewandelt und dabei auch international Maßstäbe gesetzt. „Die umfassende Transformation wurde sehr agil umgesetzt“, berichtet Grzegorz Podleśny, Partner bei Sollers Consulting. Zwei der Erfolgsfaktoren waren ein klar definiertes Ziel und Kriterien zur Performance-Messung. Business und IT haben im Projekt eng zusammengearbeitet. Die Business-Transformation legte den Grundstein für weitere Expansionen und Angebote, erklärt Podleśny. 

Beazleys Transformation auf dem Londoner Markt bestimmt das Tempo für eine Branche, die sich dringend wandeln muss. Die agile Transformation des Schadengeschäfts macht Beazley zu einem digitalen Vorreiter im Londoner Markt und im Lloyd’s-Geschäft. Bei der Modernisierung des Schadenmanagements wurde extrem lean vorgegangen und auf eine gesunde Projektgröße geachtet. „Noch stolzer sind wir auf Beazley, weil der Erfolg bei der Modernisierung ihres Schadenmanagements Teil eines umfassenderen, agilen Wandels ist, der von ihrem CIO Ben Spencer geleitet wird.„, erläutert Grzegorz Podleśny. Beazley hat gezeigt, dass sie bereit sind, agil vorzugehen. Das Projekt demonstriert beispielhaft den Mehrwert, der entsteht, wenn Kollegen aus Business und der IT Hand in Hand agieren. Ben Spencer, CIO der Beazley Group, nahm den Preis für die „Agile Claims Transformation“ entgegen. 

Generali Polen wurde für die erste agile Transformation in Polen ausgezeichnet. Den Preis nahm Piotr Bułka, CIO bei Generali Polen, entgegen. „2012 hat Generali einen Teil von Groupama übernommen und in ein neues Unternehmen umgewandelt. Es war eine Neugründung auf der grünen Wiese mit allen damit verbundenen Chancen und Risiken“, erklärt Pluta. Der agile Ansatz und das Prinzip „high-value first“ ermöglichten es Generali, die gewünschten unternehmerischen Vorteile zu erzielen. Viele agile Prinzipien wurden aus dem Projekt abgeleitet und finden im gesamten Unternehmen Anwendung. 

Die polnische Talanx-Tochter Warta, vertreten durch Agnieszka Antol, Senior Head of System Development and Maintenance, nahm die Auszeichnung für schnelle Transformation des Schadengeschäfts eines etablierten Versicherers entgegen. „Es war beeindruckend zu sehen, wie die agilen Prinzipien in einer komplexen Organisation verwirklicht wurden. Das Projekt hat sich sehr positiv auf die Profitablität ausgewirkt und zu großen Produktivitätssteigerungen geführt„, erklärt Trochimczuk. 

Die agile Business Transformation von Axa Direct Japan wurde als eine besondere Leistung gewürdigt. Die konsequente Umsetzung eines agilen Projekts ist in seiner Art einzigartig und wegweisend für den Markt. „Die Adaption agiler Methoden befindet sich unter den japanischen Versicherern noch in einer relativ frühen Phase, und es gilt, die damit verbundenen Herausforderungen zu bewältigen. ADJ hat in dieser Hinsicht eine Vorreiterrolle übernommen, was sehr anspruchsvoll, aber auch sehr lohnend ist“, erläutert Trochimczuk. Yuji Futamura, Hideyo Shimojima und Genta Hatakeyama, Senior Manager bei AXA Direct Japan, nahmen die Auszeichnung entgegen. 

„Der Sollers-Award würdigt außergewöhnliche Leistungen unserer Kunden. Der Erfolg unserer Kunden ist uns besonders wichtig und daran wollen wir gemessen werden“, so Pluta. „Es geht bei der Digitalisierung nicht nur darum, Technologie anzuwenden und Erster zu sein. Es handelt sich um einen langfristigen Prozess, der Visionen, Experimente, kontinuierliche Entwicklung und die richtigen Verantwortlichen verlangt„, ergänzt Pluta. „Wir freuen uns darauf, unsere Kunden auch in den nächsten 20 Jahren bei ihren kommenden Herausforderungen zu unterstützen, um die digitale Zukunft aktiv zu gestalten.