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Sollers , Fallstudie , Digital, Innovationen

 

Ein Nichtleben-Direktversicherer in Japan

 

Über den Kunden

Der Kunde war ein Nichtleben-Direktversicherer in Japan, ein Tochterunternehmen eines internationalen Versicherungskonzerns. Die Kfz-, Motorrad- und Hausratversicherung für Privatkunden sind seine Hauptsparten. Zu den Vertriebskanälen des Kunden gehören Telefon, Aggregatoren, Online-Medien, Mobile, gebundene Agenten und White Label über Motorradhändler.

 

Was war das Projektziel

Das zwanzig Jahre alte Altsystem erreichte die Grenze seiner Leistungsfähigkeit, um mit den sich ändernden und diversifizierten Kundenbedürfnissen Schritt zu halten. Seine „Spaghetti-Architektur“ blockierte die auf einem wettbewerbsorientierten Markt erforderlichen schnellen Anpassungen. Die Ziele des Projekts waren aus interner Sicht, die IT-Architektur zu vereinfachen, die Mitarbeiter mit dem agilen Ansatz vertraut zu machen und dem Unternehmen die Möglichkeit zu geben, sich schnell und einfach anzupassen. Ziel des Projekts war es, kundenorientierte Dienstleistungen durch vereinfachte und beschleunigte Prozesse bereitzustellen. Das Projekt umfasste die Implementierung von Guidewire und basierte auf der agilen Methodik, die für ein Projekt dieser Größenordnung in der japanischen Versicherungsbranche bisher ohne Beispiel war.

 

Welche Lösung wurde implementiert

In enger Zusammenarbeit mit den Experten von Sollers Consulting, hat der Versicherer Japans erstes erfolgreiches agiles Guidewire-Implementierungsprojekt durchgeführt.

Er hat eine neue, kundenorientierte Strategie eingeführt, um in naher Zukunft der führende Direktversicherer zu werden.

Die implementierte Lösung umfasst Guidewire PolicyCenter, BillingCenter und Digital sowie eine Reihe von Integrationen, unterstützenden Systemen sowie Migrationsansatz und -durchführung.

Die Experten von Sollers Consulting unterstützten bei der Prozessoptimierung, der Neudefinition der Customer Journey und der Förderung des Mobile First Ansatzes sowie beim Coaching des Kundenteams bei der Modellierung von Versicherungsprodukten im neuen System und der Anwendung des agilen Ansatzes.

Das neue Kernsystem ermöglicht es, externe Partner zu integrieren, Änderungen im System einzuführen und die Markteinführung neuer Produkte zu beschleunigen.

Als Ergebnis des Projekts wurden viele kundenfreundliche Funktionen eingeführt, darunter die papierlose Kommunikation, anonyme verbesserte Angebotserstellung für neue Kunden, automatisierte Integrationen zur Validierung von Fahrzeugdaten und Kundenschadenshistorie, optimierte Kommunikation mit dem Kunden und stärker automatisierte Prozesse. Das neue Tarifmodell wurde geschaffen, um einfache Modifikationen und Tests der Standardtarife zu ermöglichen. Neue Verkaufs-, Policenänderungs- und Erneuerungsprozesse wurden in Bezug auf Kundenbenachrichtigungen, die Ausstellung von Policen und den Versand von Dokumenten an Kunden und die Benachrichtigung von Versicherungspartnern bei Bedarf automatisiert.

 

DevOps Transformation

Der Kunde war an die manuelle Bereitstellung gewöhnt, so dass die wesentliche Aufgabe darin bestand, diese Vorgehensweise zu ersetzen. Wir haben eine Reihe von Techniken und Automatisierungstools zur Einrichtung und Konfiguration der Umgebungen eingeführt. Da wir Infrastruktur als eine Art Code-Ansatz verwendet haben, waren wir in der Lage, innerhalb von 2 Wochen eine voll funktionsfähige Testumgebung zusammen mit einem Code-Repository und CI/CD-Pipelines zu liefern. Durch den Einsatz von OpenShift als Plattform für unsere Container, die die GW Suite hosten, gelang es uns, den Prozess weiter zu automatisieren und zu optimieren. Jede Umgebungsebene mit einem vollständigen Satz von Anwendungen und deren Konfiguration wurde als Vorlagen und Parameter gespeichert. Dies ermöglichte es uns, bei Bedarf eine neue Umgebung in weniger als 30 Minuten zu erstellen. Durch die Verwendung von Jenkins als unser Automatisierungstool konnten wir automatische Code-Tests, Anwendungs-Builds und -Implementierungen anstoßen. Unsere Lösung half den Entwicklern, die Ergebnisse ihrer Arbeit schneller zu sehen, und den Testern, schneller auf mögliche Probleme mit den neu eingeführten Funktionen zu reagieren. All dies bedeutete, dass wir das erste GW-Projekt dieser Größenordnung in Japan überhaupt durchführen konnten. Der größte Erfolg für uns ist jedoch, dass der Kunde nun unsere Lösungen für alle seine bereits bestehenden Altsysteme implementieren möchte.

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